wanderstudies

WANDERSTUDIES_INFO
Back to the Roots
Einführung Zeichnung- Unterwegs (Pendelskizzen)
Mythos Eisen
LanaLive 2025. Der Öffentliche Raum zwischen Stadt und Land
From Pixel to...
Textilwerkstatt
Hidden Spaces
Siegen: Stadt - Raum - Ort: Mapping
By the highway.
Monte Schlacko
Kunst, Natur & Ökologie

In den wanderstudies befassen wir uns in unseren Lehrveranstaltungen intensiv mit Themen der Region. Mit unterschiedlichen Techniken, Methoden und Konzepten entwickeln die Studierenden Arbeiten zum und im öffentlichen Raum.

Back to the Roots - kunstpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche

Das Seminar entstand in enger Zusammenarbeit mit der Qulturwerkstatt in Netphen-Deuz. „Die Qulturwerkstatt ist ein kunterbunter gemeinnütziger Verein. Wir haben uns 2019 gegründet, um das Kulturangebot im ländlich gelegenen Netphen zu erweitern. Dazu bauen wir einen Kultur- und Begegnungsort im historischen Zentrum von Netphen-Deuz auf. Wir nennen ihn das „Q“. Das Q ist unser Zuhause. Familiär, spannend, erschwinglich und offen für Alle. Wir machen Theater- und Kinoabende, Konzerte und Lesungen, Workshops und Kurse, Bewegungsangebote für Körper und Geist, wir kultivieren unseren Garten, kochen gemeinsam und noch viel mehr...“ (Webseite: Qulturwerkstatt Netphen)

Jedes Jahr lädt die Qulturwerkstatt zu ihrem Geburtstag am 5. Juli die Nachbarschaft (und alle anderen auch) zu einem Fest ins Q ein. Nachmittags gibt es u.a. ein kollektives Buffet, zu dem alle etwas beisteuern können. Aber auch darüber hinaus können Ideen eingebracht und der Tag mitgestaltet werden. Am Abend klingt das Fest mit einem musikalischen Act aus.

Im Rahmen des Seminars „Back tot he Roots“ haben die Studierenden an der Programmgestaltung mitwirkt. Sie entwickelten offene, niederschwellige kunstpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche. Thematisch befassten wir uns mit der Natur, dem Garten im Q, Pflanzen etc.

Lehrende: Prof. Johanna Schwarz, Kai Gieseler

Studierende: Soziale Arbeit (MA, BA)

Sommersemester 2026

Einführung Zeichnung - Unterwegs

In der Einführung zur Zeichnung stehen praktische Übungen im Mittelpunkt, die unterschiedliche Aspekte, Techniken und Ansätze der Zeichnung aufzeigen und dadurch neue Zugänge und Ideen ermöglichen sollen. Das Repertoire reicht von der realistischen Zeichnung über Collage bis hin zu experimentellen Formen.

Das Besondere in dieser Einführung ist, dass wir uns diesmal speziell mit dem Thema Zugfahren, Reisen, Bahnhof, befasst haben. Wir haben unterwegs im Zug und an Bahnhöfen vor Ort gezeichnet. Wir versuchten, die besondere Atmosphäre aufzunehmen und Menschen und Orte zeichnerisch zu erfassen.

Ein wichtiger Aspekt war auch die Beschäftigung mit zeitgenössischen Positionen der Zeichnung. Im zweiten Teil des Seminars entwickelten die Studierenden eine eigene zeichnerische Projektarbeit, die in der abschließenden Ausstellung "Pendelskizzen" vom 11.12.25 bis 27.02.2026 im Kulturbahnhof Kreuztal und im Showroom wanderspace ausgestellt wurde.

Im Mittelpunkt der Ausstellung standen Zeichnungen, Collagen, experimentelle Formen und Installationen, die Eindrücke aus dem öffentlichen Raum von Siegen und Umgebung festhalten. Die Studentinnen näherten sich dabei Themen wie Zugfahren, Pendelroutinen, Reisen, Kiosk-Kultur, Bahnhofsszenen, Verspätungen, Geschwindigkeit sowie Begegnungen mit Menschen und Tieren an. Ein Gestaltungselement war zudem die Vervielfältigung und Arbeit mit Kopien, die den seriellen Charakter des Pendelns und die Wiederholung alltäglicher Abläufe reflektiert, die im Showroom wanderspace in Siegen zu sehen waren. Mit „Pendelskizzen“ eröffnet sich ein subjektiv-künstlerischer Blick nah an der Realität des täglichen Unterwegsseins.



Lehrende: Prof. Johanna Schwarz, Kai Gieseler

Studierende: Lehramt Kunst (BA)

Wintersemester 2025/26

Mythos Eisen - vom digitalen Modell zur analogen Skulptur

Ziel des Seminars war es, den digitalen Formenbau mit der Verarbeitung analoger Materialien zu verbinden. Im Mittelpunkt standen dabei die Materialien Metall und Leder, aus denen die Studierenden ein eigenes Objekt entwarfen, das im Showroom wanderspace ausgestellt wurde.

Wir arbeiteten in diesem Seminar eng mit dem Künstler Finn Wagner zusammen, der sich mit der regionalen Werkstoffgeschichte befasste und das Werk "Blut der Erde" mit Video dazu entwickelte. Dieses wurde im Informationszentraum zur Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen in Niederschelden präsentiert. Auf dem Fußweg zur Ausgrabungsstätte hat uns Historikerin Dr. Stefanie Siedek-Strunk vom Team der Ausgrabungsstätte Einblicke in die Geschichte des Siegerländer Tals gegeben.

Lehrende: Prof. Johanna Schwarz, Stefanie Klingemann

Studierende: Lehramt Kunst (BA)

Wintersemester 2025/26

Re)claiming Space

wanderstudies zu Gast bei LanaLive

Im Wintersemester 2024/25 war der italienische Künstler Hannes Egger mehrere Wochen als wandergast im Siegerland tätig und entwickelte die Arbeit STADT+LAND. Aus der Zusammenarbeit mit Egger entstand die Einladung nach Südtirol in sein Heimatdorf Lana, wo er jährlich das transdisziplinäre Kulturfestival LanaLive mitorganisiert. In diesem Rahmen werden künstlerische Interventionen, Performances, Musik, Vorträge und Diskussionen genutzt, um sich mit jährlich wechselnden Themen kritisch und kreativ mit der Region auseinanderzusetzen.

In diesem Jahr entwickelten internationale und lokale Kulturschaffende sowie Studierende der Universität Siegen, Lehrgebiet „Kulturelle Bildung und künstlerische Strategien im öffentlichen Raum“, unter dem Motto „(Re)claiming Space“ im Rahmen der wanderstudieskünstlerische Arbeiten vor Ort. Ausgangspunkt waren die Fragen: Was ist öffentlicher Raum? Wem gehört er? Wie wird er genutzt? Ist er ein demokratischer Ort des Austauschs – oder ein Raum, der neu erobert und gestaltet werden muss?

Im Rahmen des Exkursionsseminars reisten wir aus dem Siegerland ins Meraner Land, um dort eine Woche lang Teil des Festivals zu sein. Der Rathausplatz im Zentrum des Ortes wurde mit künstlerischen Strategien im öffentlichen Raum von den Studierenden bespielt und eingenommen. Bereits im Vorfeld beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit den Themendes Festivals und untersuchten im Vorfeld mit ihren Fragen den öffentlichen Raum im Siegerland, um in ihrer Arbeit eine Verbindung zwischen beiden Ländern zu entwickeln. Es entstanden multiperspektivische und multimediale Umsetzungen von Zeichnung, über Fotografie und Video bis hin zu performativen Projekten.

In der entstandenen Publikation möchten wir einen Einblick geben in die Arbeit vor Ort, dies umfasst sowohl den Prozess als auch die öffentliche Abschlusspräsentation, bei der alle Student*innen die Gelegenheit bekamen, ihre Arbeit einem interessierten Festivalpublikum vorzustellen. Johanna Schwarz war eingeladen, in Kunst Meran im Rahmen des Festivals einen Vortrag zu halten zum künstlerischen Forschungsprojekt wanderspace, dies rundete die Teilnahme der Universität Siegen als Projektpartner von LanaLive ab.

Begleitet und unterstützt wurden die Studierenden von Kai Gieseler, Alexandra-Joy Jaeckel, Stefanie Klingemann, Samuel Treindl. Charlotte Figulla und Simon Löhrer waren Teil der Gruppe als wissenschaftliche Hilfskräfte.

Bei Interesse senden wir Ihnen die Publikation gerne zu.

Kontakt:
info@wanderspace.de

Lehrende: Prof. Johanna Schwarz

Studierende: Lehramt Kunst (BA)

Sommersemester 2025

From Pixels to Places: Kunst, KI und immersive Räume

Dieses Seminar erforschte die Schnittstellen von Architektur, Kunst und digitaler Technologie. Im Mittelpunkt stand ein interaktiver Workshop, in dem Teilnehmende architektonische Entwürfe entwickeln, mit künstlicher Intelligenz visualisieren und in virtuelle Realitäten überführen konnten.


Der kreative Prozess begann mit der Analyse bestehender Architekturstile in der Stadt Siegen und der Entwicklung eigener Ideen, die durch physische Modelle aus Stoff, Draht und Papier greifbar gemacht wurden. Diese Modelle wurden fotografisch dokumentiert, digital bearbeitet und schließlich in immersive VR-Umgebungen eingebettet, um die entworfenen Räume in einer virtuellen Landschaft erlebbar zu machen. 

Das Seminar ermöglichte eine praxisnahe Auseinandersetzung mit künstlerischen und technologischen Ansätzen und bot gleichzeitig Raum für Reflexion und Analyse des Vermittlungsprozesses. Teilnehmende lernten, ästhetische und technologische Elemente miteinander zu verbinden und eigene Konzepte für Kunst- und Architekturprojekte zu entwickeln.

 

Lehrende: Samuel Treindl, Stephanie Sczepanek

Studierende: Lehramt Kunst (BA)

Wintersemester 2024/25

Textilwerkstatt. Den Faden wieder aufnehmen

Künstlerisches Handeln wird angeregt durch die Auseinandersetzung mit spezifischer Materialität. Die kulturelle Bedeutung und Symbolik von Materialien stellen den Bezugspunkt vieler Kunstwerke dar: ephemere, instabile, arme, triviale, alltägliche stehen neben traditionellen, ewigen, edlen, klassischen Materialien.

Das Textile gewinnt seit Jahren an Bedeutung in der zeitgenössischen Bildenden Kunst. Die Vieldeutigkeit des Textilen macht es künstlerisch besonders aussagekräftig. Das aktuelle Kunstforum „Textile Revivals-Den Faden wieder aufnehmen“ befasst sich mit unserer Thematik, dies zeigt die Aktualität. https://www.kunstforum.de/band/2024-297-textile-revivals/

In diesem Seminar beschäftigten wir uns mit Handarbeit im erweiterten Sinne und textilen Materialien.

Verbindend für alle Arbeiten ist die besondere Materialität von Stoff und Faden, Herangehensweise und Verarbeitung hängen jedoch vom Projekt ab. Die Spanne kann reichen vom Sticken oder Fadenzeichnungen über Verhüllungen bis hin zu Genähtem und Gehäkeltem. Handarbeit kann dazu führen, die Domäne des Taktilen zurückzugewinnen und neue kreative Fähigkeiten zu entwickeln. Es kann im Innen- und Außenraum gearbeitet werden. Ein Kurzreferat über eine künstlerische Position aus dem Feld ist Teil der Veranstaltung.

Teil der Veranstaltung war ein Workshop und Talk mit der Künstlerin und Textildesignerin Sunčana Dulić mit anschließender Ausstellung. Darüber erschien eine kleine Publikation, die wir Ihnen bei Interesse gerne zu senden. Kontakt: info@wanderspace.de

Lehrende: Prof. Johanna Schwarz

Studierende: Lehramt Kunst (BA)

Wintersemester 2024/25

Siegen: Stadt - Raum - Ort: Mapping

Wegkreuzungen, eine Bushaltestelle, ein Hauseingang im Windschatten, das Licht einer Laterne – scheinbar alltägliche Orte im öffentlichen Raum Siegens wurden zum Ausgangspunkt persönlicher Erzählungen. Bei gemeinsamen Erkundungen ausgewählter Orte erfuhren wir biografische Geschichten und individuelle Erinnerungen, die sich mit diesen Plätzen verbinden. Die persönlichen Verknüpfungen und Assoziationen, die bislang im Verborgenen lagen, machten deutlich, dass sich Stadt und urbaner Raum als ein individuelles Geflecht aus Erinnerungsfragmenten verstehen lassen – geprägt von Geräuschen, Gerüchen, Ereignissen und visuellen Fundstücken. Was macht einen Abschnitt des öffentlichen Raums zu einem persönlichen Ort? Welche Erfahrungen und Erinnerungen prägen unsere Wahrnehmung von Stadt? Und wie lassen sich diese individuellen Wahrnehmungen erzählen, sichtbar machen und mit anderen teilen?

Im Rahmen des Seminars besuchten die Studierenden bedeutungsvolle Orte ihrer Kindheit, Jugend und/oder Studienzeit in Siegen. Während eines gemeinsamen Stadtspaziergangs entwickelten sie künstlerische Strategien, um die Identität dieser Orte für andere erfahrbar zu machen. Mithilfe von assoziativem Schreiben, bildnerischen Verfahren, performativen Ansätzen sowie plastischen Arbeiten entstanden ortsspezifische Interventionen und Settings, die im Verlauf des Seminars konzipiert und kontinuierlich weiterentwickelt wurden. Der gesamte Arbeitsprozess wurde konzeptionell begleitet. Den Abschluss bildete ein gemeinsam gestalteter Stadtspaziergang, bei dem die Studierenden ihr individuelles Mapping von Siegen präsentierten und ihre persönlichen Perspektiven auf den Stadtraum mit anderen teilten.

Lehrende: Prof. Johanna Schwarz, Stefanie Klingemann

Studierende: Kunst auf Lehramt & Soziale Arbeit (BA)

Sommersemester 2024

By the highway. Experimentelles Zeichnen im öffentlichen Raum

In diesem Kurs haben wir uns mit verschiedenen experimentellen, zeichnerischen Übungen dem öffentlichen Raum in der Stadt und ihrer Umgebung genähert. Mit performativen und spielerischen Formaten, Übungen, unkonventionellen Methoden und wechselnden Materialien entwickelten sich neue Formen und Ideen der Zeichnung. Dadurch ergaben sich neue Darstellungs- und Übersetzungsmöglichkeiten jenseits der klassischen, naturalistischen Zeichnung. Inspiriert durch die Übungen wurden im Anschluss eigene Projekte entwickelt und umgesetzt.

Das Seminar öffnete eine neue Formensprache und balancierte zwischen einem lustbetonten Erfinden und einer ästhetischen Ausdrucksform.

Lehrende: Johanna Schwarz

Studierende: Kunst auf Lehramt & Soziale Arbeit (BA)

Sommersemester 2024

Monte Schlacko

Blickt man im Brauhaus aus dem Fenster sieht man ihn, den „Monte Schlacko“.  Der Monte Schlacko, im Volksmund auch Fujiyama genannt, ist eine 373,8 m hohe Erhebung, die sich im Siegener Stadtteil Geisweid befindet. Die Bezeichnung "Fujiyama" bezieht sich auf die dem gleichnamigen japanischen Vulkan ähnelnde Kegelform des Berges. Es handelt sich um eine ab 1900 künstlich aufgeschüttete Schlackenhalde der früheren Bremer Hütte. Inoffiziell gilt die Halde als der höchste „Berg“ Siegens und als heimliches Wahrzeichen.

Im Seminar befassten wir uns mit diesem Berg, der Kultstatus genießt und der für zwei Jahre sogar als Denkmal ernannt wurde. Wir nähertenn uns mit einer gemeinsamen Begehung und Übungen diesem Phänomen und untersuchten es auf multimediale Weise, z.B. mit Hilfe der Zeichnung und der Fotografie.    

Die Ergebnisse wurden beim Rundgang 2024, der Jahresausstellung des Fachs Kunst, im Brauhaus (Zum Wildgehege 25, Siegen) präsentiert. 

Lehrende: Prof.in Johanna Schwarz 

Studierende: Kunst, MA Bildungstheorie und kulturelle Praktiken

Sommersemester 2024

Kunst, Natur & Ökologie

Die Klimakrise ist ein drängendes Problem unserer Zeit. Täglich berichten neue Nachrichten und Bilder von einer katastrophalen Gegenwart und Zukunft. Im Angesicht dessen fällt es schwer optimistische Zukunftsvisionen zu entwickeln und gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Welche Möglichkeiten kann Kunst im Kontext von Natur und Ökologie eröffnen? Das Seminar beleuchtete vielfältige künstlerische Positionen, ästhetische Praktiken und ökologische Fragestellungen. Gemeinsam suchten wir nach Lösungsansätzen, um dem verbreiteten Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht zu begegnen und Handlungsstrategien zu entwickeln. Durch eigenes Erleben sollte Sensibilität geweckt, persönliche Handlungsspielräume ausgelotet und das Gefühl der Selbstwirksamkeit gestärkt werden.

Ein Besuch der Ausstellung „Wälder“ und ein anschließender kunstpraktischer Workshop im Museum Haus-Sinclair/Stiftung Kunst & Natur in Bad Homburg v. d. Höhe ermöglichten einen Einblick in zeitgenössische Kunst und ein Vermittlungskonzept, das Lehrende und Vermittler:innen in der Bildungsarbeit dazu auffordert eigene Positionen in Hinblick auf die Natur zu klären.

Im Rahmen von wandertalk Nr.8 waren wir zu Gast auf dem Biolandhof Eichenhof, der den Umgang mit Natur, Konsum und Ressourcen thematisiert, Alternativen aufzeigt und sich zugleich als ein Begegnungsort versteht. Ein weitere regionales Best Pratice Beispiel stellte dort die Waldpädagogin Gabriele Buhl-Berghäuser vor.  

Das Seminar bot viel Raum für die Studierenden, um künstlerische Handlungsweisen und Techniken gemeinsam kennen zu lernen und aktiv zu erleben. Ziel war es, darauf aufbauend eigene künstlerische Vermittlungsangebote in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit zukünftig zuentwickeln und durchführen zu können.

Lehrende: Alexandra-Joy Jaeckel

Studierende: Soziale Arbeit (BA)

Sommersemester 2024